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Solist: Alejandro Carrillo, Violine (Foto)
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann
Ein musikalischer Dialog zwischen der Alten und der Neuen Welt, zwischen Europa und Lateinamerika. Darius Milhaud, nach einigen Jahren als Kulturattaché in Brasilien in seine Heimatstadt Paris zurückgekehrt, schrieb nach einem Entwurf des Dichters Jean Cocteau sein skurriles Ballett „Ochse auf dem Dach“, angesiedelt im zwielichtigen Kneipenmilieu und reich an jazzigen wie brasilianischen Rhythmen. Der Brasilianer Heitor Villa-Lobos hingegen, berühmt für seine Bachianas Brasileiras, die eine Verneigung vor dem Leipziger Thomaskantor darstellen, komponierte seine leichtfüßige, brillante Sinfonietta „Dem Andenken Mozarts“. Dieser wiederum, der den europäischen Kontinent zeitlebens nie verließ, ist mit seiner Sinfonie Nr. 29 vertreten, in dem sich jugendlicher Elan und erstaunliche kompositorische Reife auf eindrucksvolle Weise verbinden. Der in Deutschland lebende venezolanische Komponist Efraín Oscher, dessen zweite Barroqueana Venezolana wir vor einigen Jahren mit großem Erfolg aufführten, schreibt unserem Konzertmeister, seinem Landsmann Alejandro Carrillo, ein Violinkonzert „auf den Leib“, das hier zur Uraufführung gelangt.
Darius MILHAUD – Le boeuf sur le toit
Efraín OSCHER – Konzert für Violine und Orchester (Uraufführung)
Heitor VILLA-LOBOS – Sinfonietta Nr. 1 „Dem Andenken Mozarts“
Wolfgang Amadeus MOZART – Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201

Solist: Kilian SCHOLLA, Klavier (Foto)
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael HORSTMANN
Eine Reise vom sonnigen Arizona, in dem eine junge Frau im düsteren Motel von Norman Bates absteigt und ein nervenaufreibendes Psychodrama seinen Lauf nimmt, nach Connecticut, wo wir in einem evangelikalen Sommercamp dem jungen Komponisten Charles Ives begegnen. Und in der Metropole New York, dem „Big Apple“, schreiben sich eifrige Sekretärinnen an ihren Schreibmaschinen die Finger wund – kongenial musikalisch dargestellt in Leroy Andersons populärem „Typewriter“ – und puertoricanische Einwanderinnen feiern in Bernsteins „America“ ihre neue Heimat. Mittendrin die deutsche Komponistin Mia Brentano, die ein musikalisches Reise-Tagebuch ihrer Tour durch die Vereinigten Staaten schreibt, in dem jazzige Harmonien auf ein klassisches Streichorchester und ein im erzählerischen Plauderton brillierendes Soloklavier treffen.
Leroy ANDERSON – Fiddle Faddle
Leroy ANDERSON – The Typewriter
Bernard HERRMANN – Suite aus „Psycho“
Charles IVES – Sinfonie Nr. 3 „The Camp Meeting“
Mia BRENTANO – American Diary
Leonard BERNSTEIN – „America“ aus „West Side Story“
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Eine feste Anstellung als Hofkomponist ist für einen Komponisten des 18. Jahrhunderts ein Glücksfall – erst recht, wenn dieses Arbeitsverhältnis, wie im Falle Joseph Haydns, ein halbes Jahrhundert bis zum Tod des Meisters währt. Im Mai des Jahres 1761 unterschreibt er den Vertrag am Hofe des Fürsten Esterházy und beginnt zunächst als Vizekapellmeister, später als Kapellmeister die Arbeit mit dem hervorragenden Orchester. Zu den ersten dort entstehenden Werken gehört der Zyklus dreier Sinfonien, den Tageszeiten zugeordnet und gespickt mit virtuosen Soli der Instrumente – wohl dem Virtuosentum seiner Kapelle geschuldet. Wir lassen den Abend und den Morgen jeweils mit zwei romantischen Stücken des Engländers Edward Elgar in Dialog treten; die Reise durch die Nacht kreist um das im Zentrum stehende Cellokonzert des Wieners Monn, der den Übergang vom Barock zur Klassik vertritt und Haydn entscheidend geprägt haben dürfte. Interpretiert wird das Werk von unserer Solo-Cellistin Elena Tkachenko.
Edward ELGAR – Chanson de nuit („Gesang der Nacht“)
Joseph HAYDN – Sinfonie Nr. 8 „Le soir“ („Der Abend“)
Georg Matthias MONN – Konzert für Violoncello und Orchester g-Moll
Joseph HAYDN – Sinfonie Nr. 6 „Le matin“ („Der Morgen“)
Edward ELGAR – Chanson de matin („Lied des Morgens“)
Solistin: Elena Tkachenko, Violoncello (Foto)
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

DAS PROGRAMM:
Antonin DVOŘÁK – Konzert g-Moll für Klavier und Orchester op. 33
Bedřich SMETANA – Ouvertüre zur Oper „Die verkaufte Braut“
Wolfgang Amadeus MOZART – Sinfonie Nr. 38 D-Dur KV 504 „Prager“
Ein Fest für die beiden Blüthner-Flügel im Schönebecker Dr.-Tolberg-Saal und im Salzlandtheater Staßfurt sowie ein Wiedersehen mit der in unserem Landkreis beliebten Pianistin Sofja Gülbadamova. Zudem erwartet das Publikum die Begegnung mit dem selten gespielten, dennoch meisterhaften Klavierkonzert von Antonín Dvořák. Sein Landsmann Bedřich Smetana schuf mit der komischen Oper „Die verkaufte Braut“ ein Werk, dessen Ouvertüre zu den Glanzpunkten des Orchesterrepertoires zählt. Wolfgang Amadeus Mozart feierte in Prag mit den Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Don Giovanni“ zwei große Erfolge. Beide Werke hinterließen ihre Spuren in seiner Sinfonie D-Dur, die einen Tag nach einer „Figaro“-Aufführung in Prag uraufgeführt wurde. So erinnert der düster-dramatische Beginn des ersten Satzes an den Auftritt des steinernen Gastes in „Don Giovanni“, während der Finalsatz ein Zitat des Duettes zwischen Susanna und Cherubino aus dem „Figaro“ zu enthalten scheint. Kein Wunder also, dass nach diesen Erfolgen ganz Prag Mozarts Melodien auf den Straßen pfiff!
Solistin: Sofja Gülbadamova (Foto)
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann

Über den Hintergrund des berühmten „Paukenschlag“ im langsamen Satz von Haydns Sinfonie Nr. 94 berichten seine Zeitgenossen unterschiedlich: Einerseits heißt es, der Komponist habe das schläfrige Publikum an einer Stelle, an der es am wenigsten damit rechnete, durch einen lauten Knall aufwecken wollen. Andererseits soll Haydn mit diesem Kunstgriff ein besonderes und einzigartiges Debüt in der englischen Hauptstadt angestrebt haben, um seinem Schüler Pleyel, der zur selben Zeit dort auftrat, den Rang abzulaufen.
In jedem Fall ist diese Sinfonie wohl die populärste Haydns und zugleich ein Zeugnis seines unerschöpflichen Humors. Carl Maria von Weber, ein Schüler von Haydns Bruder Michael, unternahm eine ausgedehnte Konzertreise, auf der er an Tuberkulose erkrankte. Er starb unerwartet und viel zu früh im Londoner Haus seines Gastgebers. Bereits im Alter von 25 Jahren schrieb Weber sein wunderbares Fagottkonzert.
Der einzige originär britische Komponist unseres Programms, Edward Elgar, komponierte seine Serenade im Jahr 1892 als Geschenk für seine Gattin Alice zum dritten Hochzeitstag. Es war das erste Werk seines Schaffens, mit dem er sich vollkommen zufrieden zeigte. Nicht umsonst gehört es heute zum Standartrepertoire vieler Orchesters und zählt zu den populärsten Werken seiner Gattung.
Edward ELGAR – Serenade für Streichorchester e-Moll op. 20
Carl Maria VON WEBER – Konzert für Fagott und Orchester
Joseph HAYDN – Sinfonie Nr. 94 G-Dur Hob I:94 „Mit dem Paukenschlag“
Solist: Emanuel BLUMIN-SINT, Fagott
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

Kann das Zufall sein? Quasi zur selben Zeit schreiben zwei Komponisten, die in tiefer Freundschaft miteinander verbunden sind, zwei Werke in derselben Tonart: der eine, Haydn, eine Sinfonie, der andere, Mozart, ein Klavierkonzert. Deren einleitende Takte sind fast identisch, wobei der eine das Hauptmotiv des anderen lediglich
um eine Note und zwei Takte erweitert. Auch die Finalsätze weisen thematische Verwandtschaften im Tonmaterial auf und changieren zwischen c-Moll und C-Dur. Knapp vier Jahrzehnte später greift Ferdinand Ries, engster Freund Beethovens, dieses thematische Material auf und entwickelt daraus – ebenfalls in c-Moll und im 3/4-Takt – die Einleitung seiner 2. Sinfonie, eines Meisterwerks, über das der Rezensent der Leipziger Uraufführung schrieb, sie sei „ein Werk voller Geist und Leben, im ächten Styl der Gattung, wohin nämlich diese jetzt gewendet und erhoben ist; in diesem Styl eigenthümlich erfunden, gründlich ausgearbeitet, vortrefflich instrumentirt, und sonach gleich interessant für Kenner und Nichtkenner“. Ein anderer Zuhörer derselben Aufführung bemerkte begeistert: „Denn freyer Schwung und feurige Kraft bewegt sich in diesem Satze, und kein aufmerksamer Zuhörer, der Beethovens geniales nicht kennte, würde diesem Satze einen, aus dem Geiste frey hervorquellenden Gedanken-Zusammenhang absprechen können“
Joseph HAYDN – Sinfonie Nr. 78 c-Moll Hob I:78
Wolfgang Amadeus MOZART – Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491
Ferdinand RIES – Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 80
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent & Hammerflügel: Jan Michael Horstmann

Im Jahre 1833 bricht der 24-jährige Felix Mendelssohn-Bartholdy auf den Spuren von Goethes „Italienischer Reise“ zu einem Aufenthalt in Italien auf, der zwei Jahre dauern soll. Inspiriert von Natur und Kunst, Literatur und der italienischen Lebensart beginnt er noch während der Reise mit der Arbeit an seiner 4. Sinfonie, die er kurz nach seiner Heimkehr vollendet und in London mit großem Erfolg uraufführt. Als schier unerschöpfliche Quelle der Inspiration dienen Goethe und den Italienreisenden des 18. Jahrhundert bis heute die Kunstwerke der Renaissance. Zu deren bedeutendsten Schöpfern zählt der Florentiner Maler Sandro Botticelli, dessen Werke „Die Geburt der Venus“ oder „Primavera“ („Frühling“) zu den herausragenden Meisterwerken dieser Epoche gehören. Ottorino Respighi hat drei Gemälde in seinem Tryptichon musikalisch zum Klingen gebracht. Ein Komponist, den man heute vor allem mit seinen Filmmusiken zu „Der Pate“ oder den Werken Fellinis verbindet, ist Nino Rota. Von seinem umfangreichen OEuvre klassischer Orchesterwerke zeugt das romantisch-brillante zweite Cellokonzert, das bei uns von Maja Fridman interpretiert wird. Ihr Repertoire reicht von der Barockmusik über die großen Werke der Romantik bis hin zu zahlreichen ihr gewidmeten und von ihr uraufgeführten Kompositionen.
Ottorino RESPIGHI – Trittico botticelliano
Nino ROTA – Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2
Felix MENDELSSOHN-BARTHOLDY – Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“
Solistin: Maya Fridman, Violoncello
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann

Nicht nur die zahllosen brillanten Werke der Strauß-Dynastie, zu der neben Vater und Sohn Johann Strauß selbstverständlich auch die Brüder Josef und Eduard zählen, sondern ebenso die unvergänglichen Wiener Lieder – von der „Reblaus“ bis zu den „Engerln“, die auf Urlaub nach Wien kommen, von „Wien, du Stadt meiner Träume“ bis „Wien bleibt Wien“ – sind Synonyme für diese Hauptstadt der Musik.
Nur wenige Künstler sind so prädestiniert, diese musikalischen „Schmankerln“ zum Klingen zu bringen, wie der den Besuchern des Schönebecker Operettensommers seit vielen Jahren bekannte und in Österreich beheimatete Kammersänger Alexander Klinger.
An diesem Nachmittag erklingen Werke der Strauss-Dynastie und Wiener Lieder.
Solist: Alexander Klinger, Tenor
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres laden wir unser Publikum zu einem fürstlichen Hofball ein. Ob am Wiener Kaiserhof oder im Schloss des Fürsten Gremin, ob mit dem russischen Prinzen Orlowsky oder dem spanischen Lebemann Don Giovanni – überall werden prunkvolle Feste gefeiert, bei denen der Tanz im Mittelpunkt steht. Daher sind wir sicher, dass auch Sie, liebes Publikum, sich bei diesem musikalischen Feuerwerk nur schwer auf Ihren Sitzen halten können und am liebsten im Walzerschritt die Bühne stürmen würden!
Carl Michael ZIEHRER – Ouvertüre „Ball bei Hof“
Peter TSCHAIKOWSKY – Polonaise aus „Eugen Onegin“
Wolfgang Amadeus MOZART – Ouvertüre zu „Don Giovanni“
Johann STRAUSS (Sohn) – „Maskenball“-Quadrille op. 272
Joseph LANNER – Walzer „Hofballtänze“
Johann STRAUSS (Sohn) – Juristenball-Polka op. 280
Josef HELLMESBERGER JR. – Gavotte
Eduard STRAUSS – Walzer „Ball-Chronik“ op. 167
Johann STRAUSS (Sohn) – Ouvertüre zu „Die Fledermaus“
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent & Moderation: Jan Michael Horstmann

Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck entführt ihr Publikum an den Broadway, ins Londoner West End und in den Hamburger Hafen, um Ausschnitte aus beinahe einem Jahrhundert erfolgreicher Musicalgeschichte hautnah zu erleben. Mit dabei sind zwei großartige Talente, die sich als Ensemblemitglieder des Theater der Altmark in Stendal bereits in zahlreichen Musicals in die Herzen der Zuschauer gesungen haben und mit denen uns die gemeinsames Produktion „Disko“ verbindet. Ob „My fair Lady“, „A Little Night Music“, ob „West Side Story“ oder „Wicked“ – Gänsehaut und Emotionen sind garantiert.

Evergreens aus der Welt des Musicals von „My fair Lady“ bis „Wicked“.
Solisten: Barbara Weiß & Marcel Kaiser, Gesang
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

Seit vielen Jahren musiziert der Chefdirigent gemeinsam mit dem Magdeburger Gitarristen Stefan Bormann und dem Dessauer Pianisten Christoph Reuter. Nun stellen wir in Schönebeck und Magdeburg nach erfolgreichen Konzerten in Bernburg und Eisleben das Programm „These are the Days“ mit der Formation „Songland“ vor – rockig und lyrisch, tiefsinnig und humorvoll, ergänzt durch brillante Moderationen des Pianisten sowie zwei großartigen Sängern. Das Magdeburger Konzert wird bei schönem Wetter auf der Terrasse des Gesellschaftshauses mit Blick auf die Elbauen erklingen.
THESE ARE THE DAYS – Song Poetry
Songland: Sarah LIpfert (voc), Stefan Bormann (git), Christoph Reuter (p) feat. Cherry Gehring (voc)
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann

„Jeder Bewohner der Umgebung soll einmal zu Fuß zu einem klassischen Konzert kommen können.“ Unter diesem Motto lädt das Musikfestival „Klänge im Raum“ im Mai und Juni 2027 erneut zu einer außergewöhnlichen Reise ein. Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck erfüllt in diesem Zeitraum die unterschiedlichsten Orte mit Klang, Atmosphäre und Emotion. Ob in kleinen und großen Gotteshäusern, in klassischen Konzertsälen oder an ganz besonderen Spielorten – überall entsteht eine einzigartige Verbindung aus Raum und Musik. Jede Spielstätte verleiht den Konzerten ihre ganz eigene Akustik und Stimmung. „Klänge im Raum“ steht für musikalische Vielfalt, besondere Orte und unvergessliche Konzerterlebnisse.
Unser diesjähriges Programm finden Sie hier: Übersichtsheft_KiR2026
SZEGEDINER GULASCH – Eine ungarische Serenade
5. September 2026 / 17:00 Uhr / Kirche St. Thomas, Pretzien
9. September 2026 / 19:00 Uhr / Rathaus, Egeln
10. September 2026 / 19:00 Uhr / Patronatskirche, Meisdorf
13. September 2026 / 17:00 Uhr / Burgruine, Klein Rosenburg
20. September 2026 / 10:30 & 14:00 Uhr / Saalemühle, Alsleben
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

Im wahrsten Sinne des Wortes feurig startet die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie in ihre neue Konzertsaison. Unter den zahlreichen Gulaschvariationen nimmt das Szegediner Gulasch eine besondere Stelle ein: Die Kombination aus gemischtem Fleisch und Sauerkraut verleiht ihm seinen unverwechselbaren Charakter. Sein ungarischer Name Székelykáposzta verweist zudem auf den Schriftsteller József Székely und lässt eine literarische Inspiration erkennen. Nicht nur Werke aus der Zeit der Österreichisch- Ungarischen Monarchie, sondern auch ungarisch inspirierte Märsche und Tänze aus der Feder von Hector Berlioz, Jules Massenet und Johannes Brahms begleiten uns auf diesem kulinarischen Ausflug und würzen das Gulasch mit reichlich musikalischem Temperament. „Jó étvágyat kívánunk!“ – Guten Appetit!
ZWIEBELN:
Hector BERLIOZ
Marche hongroise aus „La Damnation de Faust“
SPECK:
Jules MASSENET
Marche héroïque de Szabadi
SCHWEINEFLEISCH:
Johannes BRAHMS
Ungarische Tänze Nr. 1 und 5
RINDFLEISCH:
Béla BARTÓK
Rumänische Volkstänze
SAUERKRAUT:
Josef LANNER
Walzer „Die Pesther“ op. 93
FLEISCHBRÜHE:
Béla KÉLER
Walzer „Österreich-Ungarn“ op. 91
Josef GUNG’L
Galopp „Durch Dick und Dünn“ op. 289
Emmerich KÁLMÁN
Johann STRAUSS (Sohn)
Csárdás aus „Ritter Pásmán“
Johann STRAUSS (Sohn)
Polka „Elyen a Magyar“ op. 332

Solisten: Miriam Sabba (Anne Frank), Sebastian Böhlen (Gitarre)
Regie: Klaus-Peter Fischer
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann
Im Zentrum des Eröffnungskonzerts des Tonkünstlerfestes steht die szenische Aufführung der Mono-Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“. Der sowjetische Komponist Grigori Frid vertonte Originaltexte aus diesem bis heute erschütternden Mahnmal gegen das Vergessen für eine Sopranistin. In eindringlichen musikalischen Bildern spannt er einen dramatischen Bogen von Annes erster Begegnung mit ihrem Tagebuch „Kitty“ bis hin zum bedrückenden Leben im Versteck des Hinterhauses – und setzt am Ende dennoch ein Zeichen der Hoffnung auf eine friedliche Zukunft. Ergänzt wird unsere Inszenierung durch die Uraufführung des Gitarrenkonzerts von Sebastian Böhlen. Der Komponist schreibt über sein Werk: „Ich bin 1986 geboren und genieße das Privileg, in Frieden aufgewachsen zu sein und mein Leben frei von Repressionen und Krieg gestalten zu dürfen. Der Einfluss dieser Freiheit auf mein kreatives Schaffen und auf meine Kompositionen ist groß und soll auch Thema in diesem Konzert sein.“ Mit „Von der Stadt“ richtet Reiko Füting den Blick noch weiter in die Vergangenheit und erinnert an die Zerstörung Magdeburgs während des Dreißigjährigen Krieges.
Reiko FRÜTING – Von der Stadt
Sebastian BÖHLEN – Concerto alla Brunesa für E-Gitarre und Orchester (Uraufführung)
Grigori FRID – Das Tagebuch der Anne Frank (szenische Aufführung)
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Die ersten, die durch den Engel die frohe Botschaft von der Geburt Christi erfuhren, waren weder Könige noch Fürsten, weder hohe Würdenträger noch Geistliche. Nein, es waren die einfachen, aber empathischen und begeisterungsfähigen Hirten auf dem Felde. Ihnen widmeten zahlreiche Komponisten des Barocks ihre Weihnachtskonzerte, deren musikalisches Zentrum die „Pastoralen“ (von italienisch pastore = Hirte) bilden. Es handelt sich um Concerti grossi, in denen die Solisten des Orchesters mit dem Gesamtklang in einem lebendigen Dialog treten, um die wunderbare Weihnachtsgeschichte eindrucksvoll und mit italienischer Leidenschaft zu erzählen. Natürlich wird es auch adventliche Gedichte, Geschichten und Lieder zum gemeinsamen Singen geben, um die besinnlich-festliche Zeit musikalisch zu feiern.
Francesco MANFREDINI – Concerto grosso C-Dur op. 3 Nr. 12 „Weihnachtskonzert“
Antonio VIVALDI – Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll R 422
Giuseppe VALENTINI – Sinfonia F-Dur op. 12 Nr. 1 „Weihnachtssinfonie“
Giuseppe TORELLI – Concerto grosso g-Moll op. 8 Nr. 6
Angelo CORELLI – Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8 „Weihnachtskonzert“
und viele Lieder zum Mitsingen.
Solistin: Elena Tkachenko, Violoncello
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Felix Koltun

Wieder einmal lädt die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie zum Jahreswechsel zu einem Feuerwerk der Opernmelodien, zu einem Besuch der großen Opernhäuser von Paris und Mailand sowie zu einem Fest der Stimmen und der Emotionen ein. Ob die „Grand Opéra“ eines „Wilhelm Tell“ oder die „Opéra comique“ einer „Carmen“, ob der frühe Verdi oder der späte Puccini – unsere Silvesterkonzerte bilden ein schwelgerisches Gegengewicht zur leichten Muse unseres Operettensommers. Kommen Sie und genießen Sie einen unvergesslichen musikalischen Jahresausklang!
Solistinnen: Kellie Krueger-Elling (Foto), Mezzosopran & Miriam Sabba, Sopran
Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent: Jan Michael Horstmann
Gioacchino ROSSINI
Ouvertüre zur Oper „Wilhelm Tell“
Georges BIZET
Seguidilla der Carmen aus „Carmen“
Arie der Micaela „Je dis que rien ne m’epouvante“ aus „Carmen“
Camille SAINT-SAËNS
„Bacchanale“ aus der Oper „Samson et Dalila“
Gustave CHARPENTIER
Arie der Louise „Depuis le jor“ aus „Louise“
Giuseppe VERDI
Ouvertüre zur Oper „Nabucco“
Arie der Azucena „Stride la vampa“ aus „Der Troubadour“
Arie der Violetta „E strano … Sempre libera“ aus „La Traviata“
Pietro MASCAGNI
Intermezzo sinfonico aus „Cavalleria rusticana“
Francesco CILEA
Arie des Prinzessin „Acerba volutta“ aus „Adriana Lecouvreur“
Giacomo PUCCINI
Arie der Mimi „Mi chiamano Mi“ aus „La Bohème“
Duett Butterfly/Suzuki aus „Madame Butterfly“

Orchester: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck
Dirigent & Moderation: Jan Michael Horstmann
Pünktlich zum Beginn des neuen Jahres laden wir unser Publikum zu einem fürstlichen Hofball ein. Ob am Wiener Kaiserhof oder im Schloss des Fürsten Gremin, ob mit dem russischen Prinzen Orlowsky oder dem spanischen Lebemann Don Giovanni – überall werden prunkvolle Feste gefeiert, bei denen der Tanz im Mittelpunkt steht. Daher sind wir sicher, dass auch Sie, liebes Publikum, sich bei diesem musikalischen Feuerwerk nur schwer auf Ihren Sitzen halten können und am liebsten im Walzerschritt die Bühne stürmen würden!
Carl Michael ZIEHRER – Ouvertüre „Ball bei Hof“
Peter TSCHAIKOWSKY – Polonaise aus „Eugen Onegin“
Wolfgang Amadeus MOZART – Ouvertüre zu „Don Giovanni“
Johann STRAUSS (Sohn) – „Maskenball“-Quadrille op. 272
Joseph LANNER – Walzer „Hofballtänze“
Johann STRAUSS (Sohn) – Juristenball-Polka op. 280
Josef HELLMESBERGER JR. – Gavotte
Eduard STRAUSS – Walzer „Ball-Chronik“ op. 167
Johann STRAUSS (Sohn) – Ouvertüre zu „Die Fledermaus“
Was bedeutet eigentlich „Hojotohoo!“, der Schlachtruf der Walküren Richard Wagners? Woher nahm der Komponist die Inspiration zu Namen wie Schwertleite, Grimgerde oder Rossweiße? Dieses Rätselraten hat an diesem Fasching ein Ende: Drei der bislang eher unbekannten Töchter Wotans erinnern sich an gewonnene wie zerronnene Sträuße, an Helden, die gefallen sind oder die ihnen gefallen haben, an Harnisch, Brustpanzer und Hellebarde. All dies geschieht zu unsterblichen Melodien aus Oper, Operette und Konzert. Und wenn dann – endlich – auch noch ein namenloser, aber umso heldenhafterer Held auftritt, ist der Lachmuskelkater garantiert!
Philharmonische Kammerkonzerte
Eintrittskarten für die Kammerkonzerte sind ausschließlich im Salzlandmuseum, Pfännerstraße 41 in Schönebeck-Bad Salzelmen erhältlich. Telefonische Anfragen werden unter der Rufnummer 03471 – 684624410 beantwortet. Wichtiger Hinweis: Der Zugang zum Galeriesaal ist nicht barrierefrei.

An diesem Vormittag hören Sie musikalische Miniaturen von:
Dmitri SCHOSTAKOWITSCH
Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok op. 27
Astor PIAZZOLLA
Gran Tango
Dmitri SCHOSTAKOWITSCH
Trio für Violine, Violoncello und Klavier op. 67
Miriam Sabba Sopran
Natalia Oreschkow Violine
Elena Tkachenko Violoncello
Jan Michael Horstmann Klavier
Für die beliebte Veranstaltungsreihe „Philharmonisches Phrühstück“ im Hotel am Kurpark und Dr.-Tolberg-Saal wird auch in dieser Spielzeit wieder ein Abonnement angeboten. Den vielen treuen Gästen wollen wir so die Möglichkeit bieten, bei jeder Matinee am selben Tisch Platz zu nehmen. Das Frühstück beginnt um 9:30 Uhr; die musikalische Gesprächsrunde wird von unserem Chefdirigenten um 10:00 Uhr eröffnet.
Als Gäste begrüßt Jan Michael Horstmann
am 25. Oktober 2026 – DER SALZLANDKREISLER: Kilian Scholla, Klavier (im Dr.-Tolberg-Saal)
am 6. Dezember 2026 – Advents-Special-Phrühstück: mit vielen Überraschungen (Hotel am Kurpark)
am 18. April 2027 – DIE NEUEN BEI UNS: Melina Duttge (Violine), Maria Surovtseva (Oboe) und Victor Vivar (Kontrabass)
am 23. Mai 2027 – DIE VIELSAITIGE: Maya Fridmann (Violoncello)
Abonnements und Tickets sind im Ticketbüro der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie, Markt 17/19 in Schönebeck erhältlich. Reservierungen sind auch telefonisch unter der Rufnummer 03928 – 400429 möglich.
Preis für Fördervereins-Mitglieder: 78,00 €
Nichtmitglieder zahlen: 88,00 €
Einzel-Ticket (Fördervereins-Mitglieder): 21,50 €
Einzel-Ticket (Nichtmitglieder): 23,50 €
Veranstaltungsorte:
Hotel am Kurpark / Magdeburger Straße 1 / 39218 Schönebeck (Elbe)
Dr.-Tolberg-Saal / Badepark 4 / 39218 Schönebeck-Bad Salzelmen
Auch in dieser Saison werden wir an drei Vormittagen unseren Konzertsaal für die allerkleinsten Erdenbewohner öffnen, werden vor dem Orchester eine Liege-, Spiel- und Krabbelfläche aus Gymnastikmatten auslegen und jeweils eine Stunde lang für Babys und Kleinkinder im Alter von 0 bis 3 Jahren musizieren.
Wie sich gezeigt hat, ist das direkte Erleben von live gespielter Orchestermusik ein ganz besonderes Erlebnis, der entstehende Dialog zwischen Kindern und Orchester ein ganz besonders intensiver. Die Eltern oder Großeltern dürfen selbstverständlich auch – bei freiem Eintritt – zuhören und mitkrabbeln, mitsingen oder einfach nur ihren Liebsten zuschauen.
Auf Wunsch einiger Eltern, die in der Woche nicht die Möglichkeit eines Konzertbesuches mit ihren Augensternen haben, finden zwei der Konzerte am Wochenende statt.
Der Eintritt ist selbstverständlich frei. Da dies eine neue Form des Konzertes für unseren Landkreis ist, bitten wir herzlich um telefonische Rückmeldung für Ihr Interesse in unserem Ticketbüro unter 03928 400429.

Viel wurde in den vergangenen Jahren öffentlich – mal sachlich, mal populistisch – darüber diskutiert, dass Menschen, die bei uns um Asyl ersuchen, sich unseren kulturellen Werten öffnen mögen. Doch wie sollen diese unsere Kulturgüter, die sich nicht selten von jenen ihrer Herkunftsländer deutlich unterscheiden, kennen und schätzen lernen, wenn man sie nicht behutsam an sie heranführt? Daher laden wir auch in dieser Saison wieder Menschen, die aus ihren Ländern vor Krieg, Verfolgung und Armut in unsere so liebens- und lebenswerte Gegend geflohen sind, an vier Terminen zu unseren Generalproben ein, um – nach einer umfassenden Einführung durch den Chefdirigenten – unsere musikalischen Meisterwerke kennen und im besten Falle schätzen zu lernen.
Auch in dieser Saison ist die musikalische Weiterbildung der jungen Zuhörer – unseres Konzertpublikums der Zukunft – ein wichtiger Bestandteil unserer Spielplanung.
Die beliebten Programme der vergangenen Jahre bleiben auch in dieser Spielzeit fester Bestandteil unseres Angebots. Neu hinzugekommen ist seit der vergangenen Saison das Konzert zum Mitsingen „Es tönen die Lieder“.
Bei diesem besonderen Kinderkonzert lädt das Orchester Mädchen und Jungen dazu ein, gemeinsam zu singen. Bekannte Lieder wie „Komm, lieber Mai“, „Bruder Jakob“ – auf Deutsch, Englisch und Französisch –, „Die Vogelhochzeit“ und viele weitere Melodien werden dabei live vom Orchester begleitet. Ein musikalisches Erlebnis zum Zuhören, Mitsingen und Mitmachen – für kleine und große Musikfreunde.
Alle unsere Schülerprogramme können auch für Schulen gebucht werden, wobei die „Elemente“ und „Amadeus – von Gott geliebt“ für alle Altersklassen mit einer jeweils angepassten Moderation geeignet sind.
Unsere Kinderkonzerte im Überblick:
„Es tönen die Lieder – Ein Konzert zum Mitsingen“
„Die kleine Meerjungfrau“
„Peter und der Wolf“
„Die Moldau“
„Amadeus – von Gott geliebt“
„Elemente I – Der Wind“
„Elemente II – Das Feuer“
„Elemente III – Das Wasser“













