Besetzung 

Jan Michael Horstmann Musikalische Leitung,

N.N. Regie 

Bernhard Bruchhardt Bühnenbild/ Kostüme

Alexander Sementschukow  Choreographie

Veit Vehmeier Tontechnik

 N.N. Musikalische Assistenz

 

Timo Rößner Balduin Graf Zedlau, Gesandter von Reuß-Schleiz-Greiz in Wien

Yvonne Elisabeth Frey Gabriele Gräfin Zedlau, seine Frau 

Miriam Sabba Demoiselle Franziska Cagliari, Geliebte des Grafen

Benjamin Purner Josef, Kammerdiener des Grafen Zedlau 

Csilla Jennewein Pepi Pleininger, Probiermamsell

Jörn Schümann Fürst von Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reuß-Schleiz-Greiz

KS Alexander Klinger Kagler, Karussellbesitzer, Vater von Franziska

Peter Karolyi Graf Bitowski 

Ulf Dirk Mädler Ein Fiaker

Laura Verona Kreitmayer Anna,  Kammerzofe

Ballett:

Charlotte Chlistalla, Emilia Ivanova Georgieva, Laura Kreitmayer, Angelo Rainer, Alexander Sementschukow

 Chor

Jan Michael Horstmann, Dirigent

Der neue Chefdirigent der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie war von August 2012 bis Juli 2017 Operndirektor an den Landesbühnen Sachsen in Radebeul, wo er seit Sommer 2013 auch die musikalische Oberleitung innehatte. Zuvor war er von 2004 bis 2013 Generalmusikdirektor des Mittelsächsischen Theaters Freiberg/Döbeln und Chefdirigent der Mittelsächsischen Philharmonie.

Der 1968 in Frankfurt am Main geborene Sohn eines Schauspielers und einer Tänzerin arbeitet seit 1992 regelmäßig als Dirigent mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch zusammen. Schon während des Dirigierstudiums an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Hamburg bei Prof. Klauspeter Seibel ging er als Kapellmeister an die Wuppertaler Bühnen. Von 1996 bis 2004 war er stellvertretender GMD am Theater Magdeburg.

 

Gastspiele führten Jan Michael Horstmann unter anderem zum Orchester der Beethovenhalle Bonn, dem Philharmonischen Staatsorchester Kassel, den Hamburger Symphonikern, zur Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, zur Staatskapelle Halle, zur Dresdner Philharmonie, ins Ausland ans Teatro Real Madrid, das Edinburgh International Festival (Scottish Chamber Orchestra), das Holland Festival (Radio Chamber Orchestra Hilversum), zum Tokyo City Philharmonic Orchestra, ans Theatro Municipal do Rio de Janeiro und das Theatro Nacional Claudio Santoro in Brasilia.

Seit 2009 verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin mit Konzerten in der Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.
Im September 2010 dirigierte er die Saisoneröffnung am Gran Teatro del Liceu Barcelona, im Oktober 2010 ein Gastspiel am Sadler’s Wells Theatre in London und im März 2014 eine Aufführungsserie beim Hong Kong Arts Festival mit Hong Kong Sinfonietta.

Neben seiner Arbeit in Sachsen-Anhalt steht in dieser Saison sein Debüt in Paris mit dem renommierten ensemble intercontemporain sowie zum wiederholten Male das Abschlusskonzert der Händel-Festspiele in Halle auf seinem Programm. Sein Repertoire reicht von alter Musik (u.a. 2005 „L’Orfeo“ am Theater Freiberg) bis zu einer Vielzahl von Uraufführungen von Komponisten wie Violeta Dinescu, Siegfried Matthus, Oliver Korte, Thomas König, Alois Bröder, Susan Oswell, Ulrich Leyendecker, Manfred Schmitz, Fernando Morais, Jason Haney und vielen anderen.

Er gestaltet vielfältige Konzertprogramme in ungewöhnlichen Kombinationen, die von Bach bis Brubeck, von Zelenka bis Zimmermann reichen. Regelmäßig tritt Jan Michael Horstmann auch als Liedbegleiter und Cembalist auf. Seine heimliche Leidenschaft gilt jedoch der kleinen Poesie der Straße: dem Chanson. Seit 1999 gestaltet er regelmäßig Chansonabende vor begeistertem Publikum.

 

Alexander Klinger, Regisseur

 

Bernhard Bruchhardt, Bühnenbild/Kostüme

 

 

 

 musikalischer Assistent

 

Alexander Sementschukow, Choreographie

Alexander Sementschukow

Der im weißrussischen Witebsk geborene Choreograf ist in der Region wahrlich kein Unbekannter mehr. Der Inhaber einer Tanzschule stand von 1995 bis 2003 – in der Ära der Ballettdirektorin Irene Schneider – als Solotänzer am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg auf der Bühne. Bereits seit 1998 schuf Sementschukow eigene Choreografien am Theater Magdeburg für Operetten, Opern und Ballettgalas.

Alexander Sementschukow absolvierte seine Balletttänzer-Ausbildung zwischen 1975 und 1980 an der Staatlichen Ballettschule Minsk. Danach arbeite er bis 1995 als Solotänzer in St. Petersburg und übernahm verschiedene Hauptrollen in „Schwanensee“, „Nussnacker“, „Giselle“, „Don Quichotte“ und vielen anderen.

Den Abschluss des Diplom-Choreografen erlangte er von 2000 bis 2004 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin bei Prof. Dietmar Seyffert. Seit 2012 unterrichtet er gemeinsam mit seiner Ehefrau nach weltberühmten Waganowa-Methode in der eigenen Ballettschule.    

Veit Vehmeier, Tontechnik

Jörn Schürmann Bariton, Fürst von Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reuss-Schleiz-Greiz 

Jörn Schümann

Der Bassbariton erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Künste in Berlin bei Prof. KS Harald Stamm. Von 1997 bis 1999 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper und wurde anschließend in das Ensemble übernommen. Bis 2005 trat er dort in weit über 30 Opernproduktionen auf.

In der Spielzeit 2006/2007 sang er am Theater Bremen unter anderem Arkel (Pelléas et Mélisande) sowie in der Uraufführung Keine Stille außer der des Windes (Sidney Corbett) die Hauptpartie. Von 2007 bis 2013 war Jörn Schümann Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er sein Repertoire stetig erweiterte. Seit 2013 ist er freischaffend tätig.

Er gastierte u. a. an der Semperoper in Dresden, am Theater Chemnitz sowie an der Hamburgischen Staatsoper. Zu seinen jüngeren Rollendebüts gehören Rocco (Fidelio) sowie in der Uraufführung Widukind(Th. Lotz; B. Kronshage) die Partie des Alebrand.

Er sang unter renommierten Dirigenten wie S. Young, I. Metzmacher, M. Jurowski, S. Soltesz, M. Armiliato und D. Runnicles. Des Weiteren arbeitete er mit Regisseuren wie J. Flimm, P. Konwitschny und J. Schaaf, um nur einige zu nennen.

Gastengagements und Konzerte führten ihn u. a. nach Amsterdam (Niederlande), Peking (China), Paris (Frankreich), an die Semperoper, an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, nach Luzern (Schweiz) sowie zu den Schlossfestspielen in Schwerin.

Zuletzt erlebte das Publikum den Bassbariton 2025 als Morpheus, Gott des Schlafes und der Träume, in Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach

Timo Rößner, Balduin Graf Zedlau, Gesandter von Reuss- Schleiz-Greiz in Wien

Der Tenor Timo Rößner widmet sich mit besonderer Leidenschaft der Operette und Spieloper. Von der Fachzeitschrift Opernglas für seine „exzellente Diktion und sein warmes, lyrisches Timbre“ gelobt, überzeugt er durch musikalische Präzision, stilistisches Feingefühl und ausgeprägte Spielfreude. Dem Publikum des Schönebecker Operettensommers ist er bereits bestens vertraut: Hier war er u. a. als Hans in Das Schwarzwaldmädel sowie als Camille de Rosillon in Die lustige Witwe zu erleben. In Wiener Blut übernimmt er nun die Partie des Grafen Zedlau. Zu seinen prägenden Operettenrollen zählen Adam (Der Vogelhändler), Augustin Hofer (Der liebe Augustin) sowie Orpheus (Orpheus in der Unterwelt). Fest- und Gastengagements führten ihn u. a. an das Deutsche Nationaltheater Weimar, das Meininger Staatstheater sowie anzahlreiche Opernhäuser im deutschsprachigen Raum, darunter Altenburg-Gera, Halle (Saale), Lübeck, Lüneburg und Chemnitz. Im Jahr 2025 sang Rößner die tragende lyrische Tenorpartie des Janio in der Erstaufnahme der Operette Indigo und die vierzig Räuber von Johann Strauss (Sohn), begleitet vom Sofia Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Dario Salvi. Die CD erscheint Ende 2026 beim Label Naxos. Darüber hinaus ist er ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger und als Gesangsdozent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg tätig, wo er sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte. Das Meisterklassenexamen schloss er an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig mit Auszeichnung ab.

Yvonne Elisabeth Frey- Gabriele Gräfin Zedlau, seine Frau

Die Schweizer Sopranistin Yvonne Elisabeth Frey erhielt ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Norma Sharp und Thomas Quasthoff. Nachhaltige künstlerische Impulse verdankt sie der Arbeit mit Julia Varady und Wolfram Rieger sowie Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Konwitschny und Irwin Cage, Kirsten Schötteldreier und Petra Lang.

Bereits früh machte sie am Landestheater Neustrelitz auf sich aufmerksam, wo ein prägendes Engagement den Grundstein für ihren weiteren künstlerischen Weg legte. 

Yvonne Elisabeth Frey eine gefragte Konzert- und Oratoriensängerin. Ihre Auftritte führten sie an bedeutende Musikzentren wie Zürich, Berlin, Oxford und Wien. In Werken wie Brahms’ Ein deutsches Requiem, Mahlers 8. Sinfonie, Janáčeks Glagolitische Messe oder Braunfels’ Te Deum verbindet sie klangliche Strahlkraft mit innerer Durchdringung.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte ihr kurzfristiges Einspringen in der Titelpartie der Sophie Charlotte bei der Uraufführung von Harders gleichnamiger Oper am Landestheater Neustrelitz im Frühjahr 2022. Dieses künstlerische Wagnis wurde deutschlandweit mit großer Resonanz aufgenommen und erwies sich als Wendepunkt, der ihr den Weg zu weiteren zentralen Rollen ebnete. Es folgten unter anderem Vanessa (Barber), Chrysothemis in „Elektra“ (R. Strauss) sowie Rosalinde in „Die Fledermaus“ (J. Strauss).

Mit ihrer Einspielung von Paul Hindemiths „Das Marienleben“, erschienen bei Coviello Classics, widmet sich Yvonne Elisabeth Frey seit 2023 einem der anspruchsvollsten Werke des Liedrepertoires und unterstreicht damit eindrucksvoll ihre künstlerische Bandbreite und interpretatorische Tiefe.

Yvonne Elisabeth Frey ist seit ihrem Debut als Hanna Glawari  in Lehars „Lustiger Witwe“  2022 ein gern gesehener Gast am Biererberg.

Benjamin Purner, Josef, Kammerdiener des Grafen Zedlau

Benjamin Purner ist ein österreichischer Tenor mit Schwerpunkt Operette, Oper und Musiktheater. Seine Ausbildung absolvierte er am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck im Künstlerisch Zentralen Fach Gesang bei Prof. Susann Hagel, das er mit Diplom abschloss. Ergänzend besuchte er Meisterkurse u. a. bei KS Olaf Bär sowie Operetten-Meisterklassen bei Linda Plech in Bad Ischl.

Er war bereits in zahlreichen Opern- und Operettenproduktionen zu erleben, darunter als Boni (Die Csárdásfürstin), Gabriel von Eisenstein (Die Fledermaus), Adam aus Tirol (Der Vogelhändler), Siegfried (Die lustigen Nibelungen) und August Kuhbrodt (Der Vetter aus Dingsda). Engagements führten ihn u. a. an das Tiroler Landestheater, die Kammeroper Frankfurt, die Neue Operette Wien, die Operettenbühne Vaduz sowie zu den Scherenburgfestspielen Gemünden am Main.

2025 wurde Benjamin Purner als Sonderpreisträger des Operettenwettbewerbs des Lehár Festivals ausgezeichnet. Neben dem klassischen Repertoire ist er auch im Musical- und zeitgenössischen Musiktheater tätig.

Miriam Sabba, Demoiselle Franziska Cagliari, Tänzerin am Kärntnertor-Theater in Wien

Die deutsch-marokkanische Sängerin erhielt den ersten Gesangsunterricht in ihrer Heimatstadt Wuppertal bei der Opernsängerin Dora Brockmann. Ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Barbara Schlick schloss sie mit dem Konzertexamen ab und nahm an Meisterkursen teil, unter anderem bei Kammersängerin Brigitte Fassbaender. Bereits während des Studiums hatte sie Gastverträge am Schleswig-Holsteinischen Landestheater. Im Anschluss war sie lyrischer Sopran am Mittelsächsischen Theater Freiberg/Döbeln sowie an den Landesbühnen Sachsen. In dieser Zeit sang sie unter anderem die Titelpartie in Traettas „Antigone“, Pamina, Konstanze und Adina. Die Zuschauer des Döbelner Theaters wählten sie 2010 zum Publikumsliebling; zwei Jahre später wurde sie von der Sächsischen Zeitung zur Sängerin des Jahres gewählt. Ihre Liebe zum Liedgesang begleitet sie seit dem Studium. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in ihrer zweiten Heimat Marokko und den USA gab sie Liederabende. Für ihre künstlerischen Verdienste lud sie der marokkanische König, ihre Majestät Mohammed VI., im Sommer 2014 zum Thronfest nach Rabat ein. Ihr Repertoire in Oper und Konzert reicht von Monteverdi bis zur Moderne. Gastspiele führten sie ans Landestheater Linz, zu den Händelfestspielen Halle oder ans Meininger Staatstheater, an die Wuppertaler Bühnen oder zum Hongkong Arts Festival. Beim 25. Schönebecker Operettensommer verkörperte die Sängerin die Hauptpartie der Iduna in Paul Burkards „Das Feuerwerk“.

Peter Karolyi, Graf Bitowski

PETER KAROLYI wurde in Wien geboren und bereits mit 17 Jahren an die Wiener Staatsoper engagiert, wo er kurz darauf mit Rudolf Nurejew auf Tournee nach Asien reisen durfte. Im Zuge seines Engagements arbeitete er bisher mit: Gerald Arpino, Ruth Berghaus, Gyula Harangozo, Roland Hynd, Jiri Kilian, Rudolf Nurejew, John Neumeier, Hans van Manen, Renato Zanella, Franco Zefirelli . Nach seiner Laufbahn als Tänzer wandte er sich dem Fach Oper und Theater als Regieassistent und Choreograph zu.

Seine Kenntnisse wurden in Zusammenarbeit mit Roland Geyer, für die erfolgreiche Inszenierung „Hoffmanns Erzählungen“ (Theater an der Wien), Erich Fiedler „DAS FEST“ (Landestheater Linz) Robert Dornhelm „ La Boheme“ ( Opern Festspiele St. Margarethen) Sven Eric Bechtolf „ Ariadne auf Naxos“ (Wiener Staatsoper) zu teil. Als Regieseur und Schauspielcoach betreut er Theatergruppen und Jungschauspieler. Als Schauspieler wirkte er bei zahlreichen TV- und Kino-Produktionen mit: Medicopter, Kommissar Rex, Die Gottesanbeterin, Blatt und Blüte, TATORT, und bei der „ Sendung ohne Namen“. Weiters ist Peter Karolyi auch als Musiker künstlerisch tätig und auf zahlreichen Tonträger als Komponist und Musiker zu finden.

KS Alexander Klinger, Kagler- Karussellbesitzer, ihr Vater

Der charmante Wiener studierte am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Sebastian Vittucci, KS Josef Hopferwieser und Prof. Martin Vachá Gesang.
Engagements führten ihn unter anderem an das Bayerische Staatsschauspiel München, das Wiener Volkstheater, die Wiener Staatsoper, an die „Alte Oper“ in Frankfurt und das Landestheater Salzburg. 15 Jahre lang zeichnete er für den „MS Europa Opernball“ für Hapag Lloyd sowohl organisatorisch als auch künstlerisch verantwortlich.
Seine heimliche Leidenschaft gehört dem Wiener Lied. Auf seinen Konzerten bringt er dem Publikum dieses musikalische Kleinod mit grossem Erfolg gemeinsam mit dem „Salonorchester Vindobona“ auf seinen Tourneen durch Deutschland und Sachsen-Anhalt näher.
Beim  „Schönebecker Operettensommer“ ist Alexander Klinger seit vielen Jahren ein sehr gern gesehener Gast.

Csilla Jennewein, Peppi Pleininger, Probiermamsell

Die österreichische Sopranistin Csilla Jennewein, geboren in Baden, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei den Gumpoldskirchner Spatzen unter der künstlerischen Leitung von Elisabeth Ziegler und bekam ersten Klavierunterricht bei Sigrid Trummer. Außerdem erhielt Csilla bereits in jungen Jahren Tanzunterrich. Die junge Sängerin begann nach Absolvierung der Matura am Musikgymnasium Wien ihr Gesangsstudium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Petra Lang und Alexander Kaimbacher. Mit dem Wintersemester 2023 wechselte Csilla Jennewein an das Institut für Gesang und Musiktheater der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in die Klasse von Martin Vacha. 

Meisterkurse besuchte sie unter anderem bei renommierten Professoren wie Karlheinz Hanser, KS Michael Schade, Zoryana Kushpler, Eva Lind und Beverly Blankenship. Außerdem besucht sie den „Holiday Course“ an der Sylvia Theatre School London. 

Ihr Bühnendebüt gab Csilla Jennewein 2015 als 2. Knabe in „Die Zauberflöte“ im Stadttheater Baden. Es folgten Rollen wie Cherubino und Barbarina in „Le Nozze di Figaro“ in Wörgl 2022 sowie die Rolle der 3. Sekretärin in der Jugendoper „Traumprinz.Komm“ am Linzer Landestheaters. 2023 war die Sopranistin im Schlosstheater Schönbrunn als Sand- und Taumann in „Hänsel und Gretel“ zu hören. Im Dezember 2025 tritt sie als Gretel im Schlosstheater in Wien auf. 

Für ihre künstlerischen Leistungen und ihre stetige Weiterentwicklung wurde Csilla Jennewein auch mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2024 wurde die Sopranistin Kategoriegewinnerin des „Klassik2go Newcomer Award“ und mit dem „Klassik2go Award Duo“ ausgezeichnet. Zudem erhielt sie beim Internationalen Gesangswettbewerb „Alpe Adria“ eine Auszeichnung für herausragende künstlerisch Leistungen.

Ulf Dirk Mädler, ein Fiaker

 

 

Der Bariton studierte Gesang an der Universität Mozarteum in Salzburg bei KS Kohn sowie Prof. Bakow. Anschließend besuchte er die Meisterklasse für Lied und Oratorium beim international renommierten Liedinterpreten Wolfgang Holzmair. Zwischen 1998 und 2001 folgten Gastengagements, u. a. am Salzburger Landestheater, dem Opernhaus Graz und dem Badischen Staatstheater Karlsruhe. Nach einem Gastengagement am Theater Magdeburg war er dort von 2001 bis 2009 festes Ensemblemitglied und erhielt 2002 den Förderpreis der „Gesellschaft zur Förderung des Theaters Magdeburg e. V.“. Neben den klassischen Bariton-Partien stellt Ulf Dirk Mädler seine Vielseitigkeit sowohl im Bereich der Barockoper, wie beispielsweise in Opern von Telemann und Vivaldi, als auch in modernen Werken von Henze, Höller, MacMillan, Menotti, Mitterer, Svoboda oder Sciarrino unter Beweis. Des Weiteren sang er mehrere Uraufführungen, darunter Werke von Ludger Vollmer sowie die Oper „Melancholie des Widerstands“ von Marc-André Dalbavie. Auch im Oratorien- und Liedgesang verfügt der Sänger über ein breit gefächertes Repertoire und sang beispielsweise Bachs „Kreuzstabkantate“ zusammen mit dem Thomanerchor und dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Thomaskantor Biller. Gastengagements führten ihn unter anderem ans Staatstheater Kassel, ans Staatstheater Braunschweig, ans „Teatro Verde“ in Venedig,  an die Staatsoper Prag und die Staatsoper Hamburg. Regelmäßig gastiert Ulf Dirk Mädler an der Berliner Staatsoper.

Angelo Rainer, Ballett

Angelo Rainer kommt aus Kärnten, Österreich, und tanzt seit seiner Kindheit. Bereits im Volksschulalter begann seine Ausbildung, seither entwickelt er seinen Stil kontinuierlich weiter. Er stand in mehreren Bühnenproduktionen auf der Bühne und übernahm dabei auch Hauptrollen. Im Sommer 2024 war er im Burgenland in der Operette „Im weißen Rössl“ zu sehen, 2025 wirkte er bei den Friesacher Burghofspielen mit. Ein besonderes Highlight war die Opernball-Eröffnung auf der MS Europa unter der Leitung von Alexander Klinger. Neben seiner Berufung als Tänzer ist Angelo Rainer als Vermögensberater tätig und unterrichtet in mehreren Kärntner Tanzschulen.

Emilia Ivanova Georgieva, Ballett

Emilia Ivanova Georgieva ist eine bulgarische Tänzerin und Tanzpädagogin mit Wohnsitz in Deutschland. Ihre professionelle Tanzausbildung erhielt sie an der Nationalen Tanzschule in Sofia mit Schwerpunkt auf klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz. Ergänzend absolvierte sie eine weiterführende Ausbildung an der Bavaria Ballet Academy, wo sie ihr Repertoire unter anderem in Jazz Dance, Musical Dance, Tap und Charaktertanz erweiterte.
Als Bühnendarstellerin war sie in zahlreichen Opern-, Operetten- und Musicalproduktionen zu erleben, darunter My Fair Lady, The Addams Family, Die Csárdásfürstin und Die lustige Witwe. Bereits während ihrer Ausbildung stand sie auf der Bühne der Oper und des Balletts in Sofia und wirkte in klassischen Produktionen wie La Bayadère, Don Quixote, Dornröschen und Le Corsaire mit.
Neben ihrer Tätigkeit auf der Bühne ist Emilia auch als Tanzpädagogin aktiv und unterrichtet Kinder, Jugendliche und Erwachsene in verschiedenen Tanzstilen.
Heute arbeitet sie als selbstständige Bühnenkünstlerin und ist in Musical-, Operetten- und Opernproduktionen tätig, wobei sie technische Präzision mit Ausdruckskraft und starker Bühnenpräsenz verbindet.

Charlotte Chlistalla, Ballett 

Charlotte Chlistalla, 24 Jahre alt und gebürtig aus Bamberg, absolvierte von 2019 bis 2022 ihre Ausbildung an der „Iwanson School of Contemporary Dance“ in München. Seither ist sie als vielseitige Tänzerin und Choreografin auf unterschiedlichen Bühnen aktiv. Engagements führten sie unter anderem zur IAA für Mercedes und zum Beauty-Label „Mary Kay“, ebenso trat sie bei der „Langen Nacht der Museen“ in München auf. Als festes Ensemblemitglied der Jazz Dance Company „MDance Creative“ wirkte Charlotte in Produktionen wie „Jazzy Jingle Bells“ (2022/ 2025) und „Die 4 Elemente“ (2023) mit. Darüber hinaus stand sie bereits in der Operette „Die Csárdásfürstin“ in Schönebeck auf der Bühne und war 2025 Teil der „Best of Musicals“ Sommertour . Ebenfalls unter der Leitung von Alexander Klinger, tanzten Charlotte Chlistalla und ihr Partner Angelo Rainer 2024, die Eröffnung des „Opernball“ auf dem Kreuzfahrtschiff: „MS – Europa“. Derzeit ist Charlotte Mitglied der „I’m ART Showdancers“ in Schweinfurt und unterrichtet in mehreren Kärntner Tanzschulen.

Laura Verona Kreitmayer, Ballett

Laura Verona Kreitmayer ist eine in Wien geborene Tänzerin, Choreografin und Tanzpädagogin. Sie tanzt bereits seit ihrem vierten Lebensjahr und hat sich stetig in den verschiedensten Stilen, wie z. B. Jazz Dance, Contemporary und Ballett, weitergebildet. Ihr Tanzstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien hat sie im Juni 2023 mit einem Bachelor abgeschlossen.

Weiters begeistert sich Laura auch für akrobatische Disziplinen wie Aerial Hoop, welche sie mit ihrem fundierten Tanztraining in Bühnenperformances kombiniert und so ihre Leidenschaften verbindet.

Zuletzt konnte man sie in Österreich bei den Blindenmarkter Herbsttagen, in der Operette „Der Schokoladensoldat“ (2025), im Theater Arche im Tanztheater „BECOME HOME“ (2025) sowie in wöchentlich wiederkehrenden Dinner-Shows als Tänzerin (2026) in der neuen Eventlocation „Mirage“ in Wien, im beliebten Freizeitpark „Wiener Prater“, bewundern.

Nach zwei Jahren kehrt Laura wieder zum Schönebecker Operettensommer zurück und freut sich auf zahlreiche schöne Vorstellungen mit „Wiener Blut!“. 

 

Chor